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Schwierigkeitsgrade

Schwierigkeitsgrade, Lernfortschritt. Spielfertigkeit

Maßstäbe der Anforderungen, Maßstäbe des Erfolges sind wichtig für die Unterrichtsplanung. Eifer im Spiel oder Abbruch des Unterrichts hängen davon ab.


Alle Titel von Pianodidact sind mit genauen Angaben über den Schwierigkeitsgrad versehen. Damit ist es sehr einfach, die passenden Stücke für eine Schülerin oder einen Schüler zu finden.

Die Angaben über die Schwierigkeit eines Stückes gehen dabei vom Vorschulalter bis an das Ende der Mittelstufe. In der Unterstufe folgt die Einteilung in Schwierigkeiten abschnittsweise der Klavierschule TASTENMINI. Inder Mittelstufe haben wir ansatzweise bekannte Klavierstücke zur Markierung der Schwierigkeit herangezogen.

Im Anfangsunterricht geht es dabei um ganz konkrete Lernschritte auf verschiedenen Lernfeldern, die methodisch entwickelt werden müssen. Im komplizierten Zusammenwirken von Rhythmik, Melodik, Technik und Theorie, um nur die wichtigsten Elemente zu nennen, geht leicht der Überblick verloren.

Mängel und Lücken entstehen, die als fehlende Grundlagen später verhängnisvoll sind.

Ein häufiges Versäumnis ist zum Beispiel mangelndes Notenlesen, wie es besonders im Ensemblespiel oder bei der selbständigen Auswahl und Einübung von Stücken nötig ist. SchülerInnen brauchen Lehr- und Spielmaterial, das genau dem aktuellen Stand ihrer Fähigkeiten entspricht.

PIANODIDACT kennzeichnet seine Herausgaben sehr sorgfältig. Titel anderer Verlage, die wir in unser Verkaufsprogramm aufgenommen haben, haben wir nach genauer Prüfung ebenfalls gekennzeichnet. Allerdings kann es sein, dass dann einige Stücke nicht exakt der Einstufung entsprec hen.


 

Übersicht über die Schwierigkeitsgrade

 


Schwierigkeitsgrade der Unterstufe in Abstimmung mit TASTENMINI




In der Unterstufe orientiert sich die Einteilung in Schwierigkeitsgrade nach den Bänden der Klavierschule Tastenmini.


Vorstufe (V):                 Tastenmini A und B

Unterstufe 1 (U1):         Tastenmini Bände 1, 2 und 3

Unterstufe 2 (U2)         Tastenmini Band 4

Unterstufe 3 (U3)         Tastenmini Band 5

Schwierigkeitsgrade der Mittelstufe


Mittelstufe 1 (M1):                                              Mittelstufe 3 (M3)

Kabalewski „Kleine Toccata“ in a-Moll                  J. S Bach „Kleine Präludien“
R. Schumann „Der fröhliche Landmann“                L. v. Beethoven „Sonate G-Dur op.49,2“

Mittelstufe 2 (M2)
M. Clementi „Sonatine op. 36,2
C.Ph.E. Bach „Solfeggio“

Einzelheiten zu den Schwierigkeitsgraden der Unterstufe


Schwierigkeitsgrad V, Vorschule

Der Schwierigkeitsgrad V der Klavierschule TASTENMINI betrifft die Inhalte der Bände A und B. Die Schwierigkeit ist auf das Vorschulalter abgestimmt. Durch die kindgerechte Konzeption können sie etwa ab vier Jahren unterrichtet werden.

  •         Spiele über die gesamte Tastatur auf schwarzen und weißen Zwillings- und Drillingstasten.
  •         Lieder zum Mitsingen auf weißen und schwarzen Drillingstasten und auf den Tasten der weißen und schwarzen Pentatonik.
  •         6-Tonlieder in Dur zum Mitsingen. Die linke Hand spielt die schwarzen Zwillinge, die rechte Hand die schwarzen Drillinge. Der Daumen der rechten Hand den Ton f. Es ergibt sich so Des-Dur, was auf beide Hände verteilt, sehr leicht zu spielen ist. Das Notenlesen ist auf Tastaturbilder beschränkt.
  •         Alle Lieder mit Frühnotationen ohne Notenlinien.
  •         Rhythmische Spiele von der Einschlag- bis zur Vierschlagnote. Rätsel und rhythmisches Domino
  •         Gehörspiele von der Kuckucksterz bis zur Pentatonik
  •         Notennamen der weißen Tasten mit Lernspielen
  •         Erkennen von kleiner und großer Sekunde. Damit verbunden. Chromatik, Ganztonleiter, Dur-Fünftonraum
  •         Fingerspiele

 


 

 

Schwierigkeitsgrad U1


  •         Lieder in der engen Lage von f-g¹ .
  •         Lieder oder Stücke können sich auch in anderen Tonräumen befinden, die der Schüler sofort memorieren kann (z.B. Flohwalzer).
  •         Die Stücke sind einstimmig, meist im Wechsel von einer Hand in die andere.
  •         Notenlesen im Tonraum von f bis g1. Das Notenlesen in diesem Tonraum kann geübt werden durch ein Notendomino im Tastenmini Band 1, durch die 1 €-Notenkarten und Vom-Blatt-Spielbände.
  •         Der Rhythmus besteht im Allgemeinen aus den Grundnotenwerten (Ein- bis Vierschlagnoten). In seltenen Fällen kleinere Notenwerte, die sich aus dem Sprachrhythmus ergeben.


 

Schwierigkeitsgrad U2


  •         Jede Hand bleibt in der Fünftonlage. Eine Hand kann die Tonlage wechseln, die andere bleibt aber darin.
  •         Meist einstimmiges Spiel, wobei die Melodie von einer Hand in die andere übergeht.
  •         Ist die Melodie in der rechten Hand durchgängig, hat die Begleitung in der linken Hand lang angehaltene Töne.
  •         Der Rhythmus ist leicht eingängig. Synkopen gibt es nur, wenn sie vom Hören her sehr leicht aufgenommen werden.
  •         Noch keine Unterschiede in den Lautstärken zwischen linker und rechter Hand.
  •         Keine Dreiklänge, also noch keine Umkehrungen.
  •         Nicht mehr als zwei Vorzeichen.
  •         Noch keine Läufe mit Daumenuntersatz oder –übersatz. Wenn überhaupt, dann nur in langsamem Tempo


Schwierigkeitsgrad U3


  •         Langsame Oktavgänge möglich
  •         Läufe in mittelschnellem Tempo mit Daumenuntersatz.
  •         Unterschiede der Lautstärke in linker und rechter Hand.
  •         Sprünge in beiden Händen sind übersichtlich.
  •         Unterschiedliche Artikulation in beiden Händen.
  •         Schönes Legatospiel (cantable Art nach J.S. Bach).
  •         Sicheres Spiel von kleinen Dreiklängen mit Umkehrungen. Große Dreiklänge sind eine Ausnahme.
  •         Bis zu 3 und 4 Vorzeichen